CDU Ratsfraktion Gelsenkirchen

Digitale Reserve heben und Beschäftigung sichern: CDU Gelsenkirchen fordert KI-Strategie für Verwaltung

Kurth: KI-Transformation macht vor Stadtverwaltung nicht Halt - Chancen nutzen und Beschäftigungsperspektiven sichern

Die CDU-Ratsfraktion Gelsenkirchen will den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der städtischen Verwaltung aktiv voranbringen und mitgestalten. Für die kommende Sitzung des Haupt-, Finanz-, Beteiligungs-, Personal-, Digitalisierungs- und Gleichberechtigungsausschusses (HFBPDG) beantragt die Fraktion daher einen mündlichen Sachstandsbericht unter dem Titel „KI-Transformation in der Stadtverwaltung Gelsenkirchen – Aktueller Umsetzungsstand, Potenziale und Auswirkungen auf die Beschäftigten“.

Die Verwaltung soll damit eine verlässliche Grundlage für eine zukunftsorientierte Diskussion im Gremium liefern. Nach Ansicht der CDU lässt sich das Potenzial der Technologie nur durch ein enges Zusammenspiel aller Akteure voll ausschöpfen. Gemeinsam mit der Beschäftigtenvertretung soll frühzeitig geklärt werden, welche Tätigkeiten sich verändern und wo konkreter Weiterbildungsbedarf besteht. Statt neue Doppelstrukturen aufzubauen, fordert die CDU, bestehende Beratungs- und Förderangebote besser miteinander zu verzahnen.

„Unser Ziel ist, dass Beschäftigte mit der Technik Schritt halten können, verständliche Beratungs- und Qualifizierungsangebote bekommen, die im Arbeitsalltag ankommen“, so Fraktionsvorsitzender Sascha Kurth. Künstliche Intelligenz könne Routineaufgaben spürbar erleichtern und wichtige Freiräume schaffen. Dies gelte nicht nur für die freie Wirtschaft sondern auch für das Rathaus: „Das Heben der digitalen Reserve ist sicherlich auch auf die Verwaltungsstrukturen unserer Stadt zu übertragen. Die Automatisierung von Routineaufgaben und Prozessoptimierungen im Kundenservice schaffen eine höhere Effizienz und minimieren administrative Reibungsverluste. Entscheidend sind dabei ein verantwortungsvoller Einsatz, lückenloser Datenschutz und die frühzeitige Einbindung der Beschäftigten sowie des Personalrats.“

Die CDU-Fraktion drängt damit auf eine praxisnahe Digitalisierung: „Wir wollen den Wandel gestalten, nicht nur seine Risiken beschreiben. Mit gezielter Weiterbildung und können Beschäftigungsperspektiven langfristig gesichert werden“, betont Kurth abschließend.