CDU nimmt Schwimmen in Gelsenkirchen stärker in den Fokus
Die Entscheidung gegen die Olympiabewerbung von KölnRheinRuhr ist aus Sicht der CDU-Ratsfraktion bedauerlich
Gerade für den Schwimmsport in Gelsenkirchen hätte die Perspektive, olympische und paralympische Schwimmwettbewerbe in der Arena auszutragen, einen besonderen Schub geben können. Unabhängig davon bleibt das Thema Schwimmen für die CDU aber auf der sportpolitischen Agenda.
„Die Olympischen Spiele wären eine große Chance für Gelsenkirchen und insbesondere für den Schwimmsport gewesen. Dass es nun anders gekommen ist, ändert aber nichts daran, dass wir uns intensiver damit beschäftigen müssen, wie es um das Schwimmen und die Schwimmausbildung in unserer Stadt bestellt ist“, erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Andreas Batzel.
Dabei geht es der CDU zunächst um eine belastbare Grundlage für weitere Entscheidungen. Deshalb hat die Fraktion für die Sitzung des Ausschusses für Sportentwicklung am 30. September eine Anfrage zur Situation der Wasserflächen und Wasserzeiten gestellt, die in der Sitzung beantwortet werden soll.
„Bevor wir über neue Maßnahmen sprechen, müssen wir zunächst wissen, was tatsächlich vorhanden ist und wo die Bedarfe liegen. Welche Wasserflächen stehen für Schulen, Vereine und Schwimmausbildung zur Verfügung? Wie sind die Zeiten belegt? Wo gibt es Engpässe und wo möglicherweise noch nicht ausgeschöpfte Kapazitäten? Unser Eindruck ist, dass es hierzu bislang keine vollständige und transparente Gesamtübersicht gibt. Genau das wollen wir klären“, so Batzel.
Für die CDU ist diese Bestandsaufnahme ein erster Schritt. Gerade angesichts der seit Jahren geführten Diskussion über die Schwimmfähigkeit von Kindern soll anschließend gemeinsam mit Schulen, Vereinen und weiteren Beteiligten darüber gesprochen werden, wo konkreter Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen sinnvoll sind.
„Schwimmen zu können ist eine grundlegende Fähigkeit. Deshalb wollen wir nicht mit Einzelmaßnahmen anfangen, sondern zunächst Transparenz über Wasserflächen, Wasserzeiten, tatsächliche Nutzung und Bedarfe schaffen. Auf dieser Grundlage können wir dann gezielt darüber beraten, was Gelsenkirchen beim Thema Schwimmen besser machen kann.“