CDU Ratsfraktion Gelsenkirchen

CDU begrüßt Bericht „Hitze und Gesundheit“ – jetzt zügig in konkrete Schutzmaßnahmen umsetzen

Spezialgesundheitsbericht liefert wichtige Grundlage für kommunale Hitzeaktionsplanung – CDU fordert Fokus auf ältere Menschen, Quartiere und schnelle Umsetzung

Der von der Stadt veröffentlichte Bericht „Hitze und Gesundheit“ zeigt deutlich: Hitzebelastungen nehmen zu und bedrohen besonders ältere Menschen, Vorerkrankte sowie sozial isolierte Haushalte. Für die CDU-Fraktion ist klar: Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen zügig in praktische, vor Ort wirksame Maßnahmen überführt werden, damit Gesundheit und Lebensqualität geschützt werden.

Der Bericht benennt konkrete Handlungsfelder, die genau den Schwerpunktsetzungen der CDU entsprechen: eine Hitzeaktionsplanung mit besonderer Berücksichtigung von älteren Menschen, mehr Trinkbrunnen und schattige Aufenthaltsflächen, Quartiersmaßnahmen sowie verlässliche Informations- und Meldeketten. Jetzt kommt es auf einen umsetzbaren Zeitplan an. Priorität haben Pilotquartiere mit hoher Vulnerabilität, in denen mobile Kühl- und Versorgungsangebote, Nachbarschaftsnetze und digitale Warnketten schnell wirken.
Die CDU schlägt vor, vorhandene Förderprogramme zielgerichtet zu nutzen, städtische Flächen für Trinkbrunnen zu identifizieren und bei Neubau- und Sanierungsprojekten verpflichtend hitzeangepasste Freiraumplanung vorzusehen. Wichtig sind zudem Kooperationen mit Wohlfahrtsverbänden, Hausärztinnen und Hausärzten sowie den Stadtteilinitiativen, um sozial isolierte Menschen zu erreichen. Digitalisierung kann informieren und Alarmieren: Eine stadtweite Hitze-Info-App sowie automatisierte SMS-Warnungen für Risikogruppen sind praktikable Instrumente.

„Der Bericht ist eine klare Handlungsaufforderung. Wir erwarten jetzt Tempo bei der Umsetzung zum Schutz der Schwächsten in unserer Stadt“, Monika Kutzborski, umweltpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Gelsenkirchen.