CDU Ratsfraktion Gelsenkirchen

Vorausschauendes Baustellenmanagement für Nordring, Grothusstraße und Bochumer Straße

Tann: Intelligente Umleitungen und transparente, tagesaktuelle Informationen 

Die Verkehrssituation im Stadtgebiet ist aktuell durch eine massive Kumulation von Baustellen und Sperrungen geprägt. Neben dem planmäßigen ÖPNV-Ausbau am Nordring in Buer und der unvorhergesehenen Notfallsperrung an der Grothusstraße sorgt auch eine mehrwöchige Vollsperrung auf der Bochumer Straße für erhebliche Belastungen im Berufs- und Nahverkehr.

Am Nordring werden derzeit Haltestellen barrierefrei umgebaut und die Fahrbahndecke erneuert. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Schritt für mehr Teilhabe und Verkehrssicherheit. Gleichwohl bringen die notwendigen Sperrungen temporäre Belastungen für Bewohner, Fahrgäste und Gewerbetreibende mit sich. Zusätzlich belastet seit dem 11. Mai 2026 eine unvorhergesehene Sperrung die wichtige Pendlerstrecke zwischen Gelsenkirchen und Horst. Wegen eines einsturzgefährdeten Industrieschornsteins auf dem ehemaligen Schlachthof-Gelände musste die Grothusstraße in Fahrtrichtung Horst ab dem Fitnessstudio FitX gesperrt werden. Als dritte Großbaustelle verschärfen seit Montag, 18. Mai, die Gleis- und Straßenbauarbeiten auf der Bochumer Straße die Gesamtlage. Bis voraussichtlich Samstag, 13. Juni, ist der Abschnitt zwischen Junkerweg und Stephanstraße inklusive der Kreuzung Munscheidstraße voll gesperrt.

Guido Tann, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Mobilitätsentwicklung nimmt diese Ballung zum Anlass, ein koordiniertes Vorgehen der Stadt, der Verkehrsbetriebe und eine transparente Informationspolitik für Bürger und Wirtschaft einzufordern: „Die Verwaltung und die Verkehrsbetriebe dürfen hier nicht isoliert agieren. Es braucht jetzt ein gesamtstädtisches, vorausschauendes Baustellenmanagement. Nur durch intelligente Umleitungen und transparente, tagesaktuelle Informationen können wir den Verkehrsfluss auf den Pendlerstrecken sichern und die Belastungen für Anwohner und Gewerbe minimieren. Besonders digitale Angebote mit laufenden Aktualisierungen von Websites, Apps und Social-Media-Kanälen, gut sichtbare Beschilderungen und gut erkennbare Führung vor Ort sowie effiziente und strikte Überwachung von Terminen und Kosten, um unnötige Mehrbelastungen zu vermeiden sind unerlässlich.“