2,82 Millionen für Vereine
CDU verlangt Tempo und Transparenz
Die CDU-Ratsfraktion Gelsenkirchen begrüßt die angekündigte Förderung im Rahmen des neuen Sportförderprogramms ausdrücklich. Nach der kommunalscharfen Aufteilung sind für Gelsenkirchen 2.821.296 Euro vorgesehen.
„2,82 Millionen Euro eröffnen echte Chancen für den Gelsenkirchener Sport. Entscheidend ist jetzt aber nicht die Ankündigung, sondern die Umsetzung. Das Geld muss schnell, gezielt und vollständig bei den Vereinen ankommen“, erklärt Andreas Batzel, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion Gelsenkirchen.
Aus Sicht der CDU ist das Programm auch eine wichtige Ergänzung zu anderen Förderkulissen im Sportbereich. „Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Sportanlage Löchterheide über das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten Fördermittel erhält. Jetzt geht es gezielt um vereinseigene Anlagen. Genau diese Kombination verschiedener Förderprogramme eröffnet für Gelsenkirchen große Chancen“, erklärt Batzel.
„Gerade in Gelsenkirchen übernehmen Sportvereine wichtige soziale Aufgaben weit über den Sport hinaus. Wer diese Arbeit ernst nimmt, darf die Vereine mit komplizierten Verfahren nicht alleinlassen“, so Batzel weiter.
Die CDU fordert deshalb, dass Verwaltung und Gelsensport ein klares und transparentes Verfahren aufzeigen. Dazu gehören aus Sicht der CDU eine frühzeitige Information der Vereine, Unterstützung bei möglichen Anträgen, eine nachvollziehbare Priorisierung geeigneter Projekte und eine regelmäßige Berichterstattung im Sportausschuss.
„Wir haben in der letzten Sitzung des Ausschusses für Sportentwicklung ausdrücklich darauf hingewiesen, wie wichtig Transparenz und eine gute Informationspolitik sind. Beim letzten großen Förderprogramm ,Moderne Sportstätte‘ gab es gerade zu Beginn viel Kritik. Vereine fühlten sich teilweise nicht ausreichend informiert und das Verfahren war anfangs für viele unklar“, betont Batzel.
Positiv sei deshalb, dass Gelsensport zugesagt habe, die Erfahrungen aus dem letzten Verfahren konsequent aufzuarbeiten und die Vereine frühzeitig, ausführlich und praxisnah zu informieren und zu unterstützen.
„Wir brauchen jetzt einen echten Fördermittel-Fahrplan für den Gelsenkirchener Sport. Welche Vereine kommen infrage? Welche Projekte sind vorbereitet? Wo kann schnell beantragt werden? Und wo braucht es Unterstützung? Diese Fragen müssen jetzt beantwortet werden“, erklärt Batzel.
„In Gelsenkirchen darf kein Euro liegen bleiben. Dafür braucht es Tempo, Übersicht und klare Strukturen bei Verwaltung und Gelsensport, die Fördermittel aktiv organisieren und bestmöglich ausschöpfen. Die Fördermittel können für viele Vereine ein echter Befreiungsschlag werden, wenn wir sie jetzt richtig nutzen“, erklärt Batzel abschließend.