Rund 10 Millionen Euro für Gelsenkirchens Straßen
CDU fordert Priorisierung, Fachkräfteoffensive und digitale Modernisierung beim Straßenbauprogramm 2026
Die Stadt Gelsenkirchen hat das Straßenbauprogramm 2026 mit rund 50 Maßnahmen und einem Volumen von etwa 10 Mio. Euro vorgestellt. Geplante Projekte reichen von Radwegen an der Hiberniastraße bis zur Fahrradstraße Dammstraße in Heßler. Die Verwaltung setzt verstärkt auf digitale Zustandsprüfungen mit Kameras und Drohnen – zugleich wurde aber auch der Fachkräftemangel im Straßenbau benannt.
Die CDU-Fraktion begrüßt die Investition in Straßen- sowie in die Fahrradinfrastruktur – hier wurden nicht zuletzt auch haushaltspolitische Schwerpunkte gesetzt. Für die CDU-Fraktion gilt: Vorsorge ist günstiger als Reparatur. Deshalb sprechen wir uns für eine klare Priorisierung nach Verkehrsbelastung, Schulwegen und erhöhter Unfallhäufigkeit aus. Digitale Inspektionen sind sinnvoll, müssen aber mit klaren Prioritäten und transparenten Zeitplänen verbunden werden.
Gleichzeitig fordert die CDU eine Fachkräfteoffensive. Ausbildungsplätze, Kooperationen mit Berufsschulen und Umschulungsangebote, um den Personalmangel dauerhaft zu beheben. Finanzpolitisch setzt die CDU-Fraktion auf sorgfältige Haushaltsdisziplin und die Prüfung zusätzlicher Fördermittel von Land und Bund, damit die Maßnahmen in allen Stadtteilen zügig umgesetzt werden können.
„Wir unterstützen das Investitionsprogramm – nun kommt es auf eine klare Umsetzung, schlanke Abläufe und gute Fachkräfte an“, so Laura Rosen, haushaltspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Gelsenkirchen.