Investitionen in Gelsenkirchener Wohnimmobilien sollen sich wieder lohnen

09.04.2021, 12:32 Uhr

Haushaltsbeschlüsse der Kooperation der CDU mit der SPD werden es bewirken

Zur Steigerung der Anzahl von Neubauten in Gelsenkirchen, aber auch zur Förderung von (energetischen) Sanierungsmaßnahmen in den bestehenden Wohnungsbestand, ist es uns gelungen für die anstehende Erstellung des Mietenspiegels 2021 eine eigenständige Kategorie „Neubau“ mit dem Kooperationspartner zu vereinbaren, in den Haushalt der Stadt für 2021 einzubringen und die Verwaltung zu beauftragen dies umzusetzen.

Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob abweichend von statistisch gesicherten Mietdaten und Vergleichsmieten in Gelsenkirchen auch unter dieser besonderen Mietkategorie Vorgaben in baulicher Hinsicht eingebunden werden können. Bei deren Beachtung kann auch erheblich von der aktuell durchschnittlichen Mietpreisspanne nach oben abgewichen werden. Der überwiegend in die Jahre gekommene Wohnungsbestand bedarf hierzu enormer finanzieller Investitionen.

„Um diese finanziellen Investitionen refinanziert zu erhalten und den Eigentümern einen Anreiz zu bieten in den Altbestand zu investieren, bedarf es einer Kategorie im Mietenspiegel die über die derzeit pro Quadratmeter gezahlten Mieten zwischen 4,85 € und 7,10 €/ m² auch erheblich abweichen können“, so der wohnungspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Frank Winkelkötter.

Die Errichtung der Kategorie „Neubau“ im Mietenspiegel dürfte insoweit unproblematisch möglich sein. So wird es möglich sein neben sozialem Wohnungsbau neue attraktive Quartiere in unserer Heimatstadt zu schaffen