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15.05.2020, 12:10 Uhr
CDU: Umweltsensitive Verkehrssteuerung auf der Kurt-Schumacher-Straße muss Namen auch verdienen
Der Ausschuss für Verkehr, Bauen und Liegenschaften hat in seiner voraussichtlich letzten Sitzung der laufenden Ratsperiode auch weitere Maßnahmen aus dem „Green City Plan“ zur Umsetzung beschlossen.
Für die sog. umweltsensitive Verkehrssteuerung auf der Kurt-Schumacher-Straße sieht die CDU nach dem Beschluss schnellstmöglichen Nachbesserungsbedarf. Dazu erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sascha Kurth: „Die jetzt beschlossene erste Stufe der sog. umweltsensitiven Steuerung wird der Erwartungshaltung allein an die Begrifflichkeit noch nicht gerecht. Deshalb müssen diesem ersten Schritt schnellstmöglich auch weitere folgen, damit die Bürgerinnen und Bürger nicht den Eindruck eines Etikettenschwindels erhalten.“

„Denn wir wissen: Die Schadstoffwerte an der Kurt-Schumacher-Straße werden maßgeblich von Wind und Wetter und auch den Temperaturen beeinflusst und nur zu einem Anteil vom Verkehrsaufkommen. Deshalb müssen zwingend und dringend Sensorenwerte über das reine Verkehrsaufkommen hinaus in das System einfließen. Nur auf dieser validen Datenbasis kann später dann auch der Verkehr gelenkt werden - im ersten Schritt wird es auf Basis der eingeschränkten Daten nur Informationen zur Fahrtzeiten geben. Das kann nur ein kleiner Anfang sein“ so Kurth weiter.

„Die Verringerung der Schadstoffwerte an der Kurt-Schumacher-Straße und die Verhinderung von Fahrverboten ist uns seit Jahren ein gemeinsames Anliegen. Durch viele Maßnahmen, wie die Begrünung der Gleise auf Vorschlag der CDU, konnten wir auch messbare Erfolge erzielen. Wenn wir mit umfangreichen Daten auch mit lenkender Wirkung dynamisch Einfluss nehmen können, können wir das Kapitel Grenzwertüberschreitungen endgültig zu den Akten legen“, ergänzt die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Birgit Lucht.