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28.02.2020, 10:41 Uhr
Beim Schutz von Radfahrern neu denken
Kreuzungen sollen Trixi-Spiegel erhalten
Der sogenannte „tote Winkel“ bei abbiegenden Lastkraftwagen ist vor allem für Fußgänger und Radfahrer ein hochgefährlicher Bereich. Um buchstäblich ein Stück mehr Sicherheit auf die Straße zu bringen, schlägt der CDU-Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Verkehrsausschusses der Stadt Gelsenkirchen, Wolfgang Heinberg, den Einsatz von speziell gewölbten Verkehrsspiegeln, sogenannten Trixi-Spiegeln, regelhaft an Kreuzungen in Gelsenkirchen, insbesondere im Umfeld von Gewerbegebieten, vor.

Wolfgang Heinberg: „Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik zeigt, dass wir uns in GE nicht zurücklehnen können, sondern besser werden müssen. Dazu braucht es auch auf den ersten Blick ganz einfache Maßnahmen, die trotzdem, und das beweisen die Einsätze der Trixi-Spiegel in Städten wie Münster oder Freiburg, kreativ wie effektiv sein können.“

Das Fahrradfahrer und Fußgänger im Straßenverkehr besonders gefährdet sind und oftmals im Kontext mit abbiegenden LKW in brenzlige Situationen kommen, ist Alltag auch auf Gelsenkirchener Straßen. Wolfgang Heinberg: „Uns geht es nicht um eine Schwarze-Peter-Debatte oder die Frage, wer hätte vielleicht schon längst was tun müssen. Uns bewegt die Frage, wie kann Gelsenkirchen besser werden? Neben einem ganzen Bündel von Maßnahmen für mehr Sicherheit und Qualität für Radfahrer und Fußgänger im Straßenverkehr können die Trixi-Spiegel ein Mosaikstein zur Verbesserung der Situation sein – nicht mehr und nicht weniger. Also sollten wir darüber im politischen Bereich reden, wenn nötig streiten, aber auch die Polizei mit ihrer Kompetenz beteiligen und dann handeln!“
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