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25.06.2019, 12:44 Uhr
CDU will urbanes Leben durch modernen Wohnungsbau stärken
Wöll: “Urban Living“ darf es nicht nur in Köln oder Düsseldorf geben
Auf Antrag der CDU beschäftigt sich am Donnerstag der Wirtschaftsförderungsausschuss mit dem im Jahr 2002 festgesetzten Sanierungsgebiet „Gelsenkirchen- Hauptzentrum-Mitte“.
 
„Der von uns beantragte Sachstandsbericht liefert äußerst aufschlussreiche Aspekte, welche Entwicklungsperspektiven in der zentralen Lage der GE-City möglich sind“, erklärt Werner Wöll, Sprecher der CDU-Fraktion im Wirtschaftsförderungsausschuss.
„Das Sanierungsgebiet mit seinen umfassenden Leerständen fristet seit vielen Jahren einen Dornröschenschlaf, und bislang gab es keine hinreichend konkreten Ansatzpunkte für eine neue und zukunftsorientierte Nutzung dieses innenstadtnahen Bereiches. Insbesondere für das Objekt Dickampstraße 8-10, das ist das Grundstück der ehemaligen Kleiderfabrik Marcona, sollte sich zeitnah eine ganz neue Entwicklungsperspektive auftun. Statt der ehemaligen rein gewerblichen Nutzung, stellen wir uns vor, hier auf modernes, urbanes, barrierefreies Wohnen zu setzen, weil das Gebiet durch seine ureigene Lagegunst ganz handfeste Argumente für diese Form der Nutzung hat. Die fußläufige Erreichbarkeit der Bahnhofstraße, des Hauptbahnhofes, vieler ÖPNV-Haltepunkte und des Stadtgartens sind für die Bürgerinnen und Bürger, die bewusst genau diese Vorteile des innerstädtischen Wohnens und Lebens zu schätzen wissen und suchen, unschlagbare Argumente für diesen Wohnstandort. Und genau diese Zielgruppe sprechen wir an: “Urban Living“ umfasst die Möglichkeit von kleinen, modernen, zentralen Wohneinheiten für junge Berufseinsteiger, Singlehaushalten, so wie die Errichtung von familienfreundlichen Mehrzimmerwohnungen, die barrierefrei nach modernsten Kriterien geplant und gebaut werden. Mit dieser vielfältigen Durchmischung kann sicherlich eine nachhaltige Bereicherung und Aufwertung für die gesamte Citylage geschaffen werden. Die CDU wird beantragen, die Vorlage zum Anlass zu nehmen, um im Stadtentwicklungsausschuss einen Aufstellungsbeschluss zu fassen, der die Überplanung des Gewerbegrundstücks hin zum “urbanen Gebiet“ vorsieht.
Warum sollte “Urban Living“ nur in Köln oder Düsseldorf funktionieren, das geht auch in GE!“, so Wöll abschließend.
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